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Anleitung für ein ewiges Terrarium

Pflanzen im Glas sind cooler als jeder Blumenstrauß – und länger haltbar. Wir verraten, wie ihr einen Flaschengarten oder ein ewiges Terrarium anlegen könnt.

 

Die wohl berühmteste Pflanze im Glas ist die welkende Rose in Disneys ‚Die Schöne und das Biest‘. Im Film geht das Ganze zwar mit Magie zu, in der Realität lassen sich Pflanzen unter Glas jedoch ganz natürlich halten. Der mystische Touch bleibt trotzdem.

Eigentlich sind Pflanzen im Glas nichts Besonderes. Stichwort Gewächshaus. Viele Pflanzenarten fühlen sich im feucht-warmen Klima eines geschlossenen Terrariums am wohlsten. So kann unter einer Glasglocke ein blühendes Biotop entstehen. Top Voraussetzungen für Pflanzen-Fans, die von einem Indoor-Garten träumen.

Und weil unter Glas alles sofort edler aussieht, wundert es nicht, dass ein Pflanzen-Terrarium bzw. Florarium, wie es auch genannt wird, aktuell voll im Trend liegt.

Wir zeigen euch deshalb, wie ihr einen eigenen Flaschengarten anlegen könnt, welche Gefäße und Pflanzen sich dafür eignen und wie ihr verhindert, dass eure Gewächse darin eingehen. Deko-Ideen und die DIY-Anleitung für Orchideen im Glas gibt’s obendrauf – perfekt als kreative Geschenkidee.




Pflanzen im Glas anlegen

  • Wie funktioniert ein ewiges Terrarium?
  • Welche Pflanzen eignen sich für ein ewiges Terrarium?
  • Die Vorteile eines (halb) offenen Terrariums
  • Welche Gefäße eignen sich für einen Flaschengarten?
  • Welches Substrat braucht man für Pflanzen im Glas?
  • Terrarium-Deko: Flaschengarten einrichten
  • Pflanzen im Glas pflegen und versorgen
  • Pflanzen fürs Terrarium vorbereiten
  • Flaschengarten anlegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wie funktioniert ein ewiges Terrarium?

Nichts ist für immer, aber ein ewiges Terrarium ist tatsächlich für die Ewigkeit gemacht. Zumindest im Prinzip. Einmal angelegt, sollen sich die Pflanzen im Glas selbst bewirtschaften. Der Pflege-Aufwand beschränkt sich hier auf regelmäßiges Säubern des Glases und Entstauben der Pflanzen.

Das gilt in erster Linie für geschlossene Terrarien.

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und den eingeschränkten Luftaustausch entsteht hier ein eigenes Ökosystem. Verdunstendes Wasser kondensiert an den Scheiben und bewässtert die Pflanzen. Nahrung bekommen die Pflanzen im Glas durch den eigenen Kompost, also sich zersetzende Pflanzenteile.

Damit das ewige Terrarium funktioniert, ist Sonnenlicht essentiell. Aber bloß nicht zu viel! Denn das Terrarium kann wie ein Brennglas wirken und die Pflanzen im Glas innerhalb kürzester Zeit verbrennen. Ein Fensterplatz in direktem Tageslicht werden euch selbst die sonnenbegeistertsten Pflanzen nicht verzeihen.

Der richtige Standort für ein ewiges Terrarium ist daher ein Plätzchen, das zwar hell ist, aber keine pralle Sonne abbekommt. Ihr solltet natürlich auch einen guten Blick auf euer Pflanzen-Terrarium genießen können.

EUREuro